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«RUNDBRIEF November 2006»

... das habt ihr mir getan!         Jesus

 Liebe Sponsoren 

Soll Afrika sich selber überlassen werden? Ist Entwicklungshilfe umsonst? Verlottert wirklich innert kürzester Zeit, was mit viel Geld, Einsatz und Mühe aufgebaut wurde? Und die unsinnigen Kriege?

Kürzlich wurde in den Medien des Langen und Breiten über Sinn und Unsinn ausländischer Hilfe diskutiert und gestritten. Walter Fust, der Direktor des Departements für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA gab zu, dass Fehler begangen worden seien. (Nur dort wo gearbeitet wird, können Fehler entstehen.) Aus den Fehlschlägen wurde jedoch gelernt, Projekte nur noch in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zu realisieren. Dies ermöglicht eine gute Kontrolle und nachhaltige Entwicklung.

Aufmerksam haben wir die Diskussionen verfolgt. Manch eine Persönlichkeit würden wir gerne nach Karengera einladen, um aufzuzeigen, wie trotz des Krieges das Evangelium zusammen mit eurer finanziellen Hilfe das Leben Einzelner und die soziale Struktur einer ganzen Gegend verändern können.

Es beginnt bereits bei den Kleinen. Noch bevor sie reif für den Kindergarten sind, kommen sie mit grosser Begeisterung am Sonntagmorgen in die Sonntagsschule. Die fröhlichen Lieder, die biblischen Geschichten und das Erleben von Gemeinschaft mit Hunderten von Gleichaltrigen will niemand missen. Wieder daheim, wird erzählt, was gehört und erlebt wurde.

War noch vor nicht allzu langer Zeit der Besuch des Kindergartens und der Primarschule vielen Kindern verwehrt, sind heute die Klassenzimmer überfüllt. Klassen mit 55 bis 60 Kindern sind normal, was von den Lehrern und Lehrerinnen alles abverlangt. Nach der 6jährigen Primarschule folgt entweder die Berufsschule oder die Sekundar- und Mittelschule. Die besten Schüler können mit staatlicher Hilfe an einer Universität weiter studieren und mit einer guten Arbeitsstelle rechnen.

Dank der Patenschaften und Gottes Segen haben eine beachtliche Anzahl Studenten das gesteckte Ziel trotz widrigster Umstände erreicht und bekleiden heute verantwortungsvolle Posten. 

Glückliche Primarschüler 

Schülerinnen der Berufsschule 

Intelligente Jugendliche der Sekundar - und Mittelschule

Eine unserer Vollwaisen, Patricie, heiratet....

Bildung ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt auf dem langen Weg aus der Armut heraus.

Weltweite Auswirkungen hätte ein für alle Regierungen der Welt verbindlicher Entschluss der Umweltminister und 6000 Delegierten am Klimagipfel in Nairobi, die Umweltverschmutzung zu reduzieren.  

Es bräuchte dringend griffige Massnahmen! Afrika produziert am wenigsten Treibhausgase, ist aber laut Experten von der Erderwärmung und damit vom Klimawandel am stärksten betroffen:

1.      Wegen sinkender Regenmenge veröden Ländereien und Flüsse.

2.      Unregelmässige Regen- und Trockenzeiten zerstören die gekeimte Saat und die Ernte.

3.      Wassermangel und Flutkatastrophen bedrohen das Leben von Millionen Afrikanern.

4.      Hungersnöte und ernste Gesundheitsprobleme werden vor allem Kinder hinweg raffen.

5.      Haustiere, oft die einzige Nahrungsquelle nomadisierender Völker, verenden.

6.      Sollte sich der Meeresspiegel weiter heben, würden zudem riesige, stark bewohnte Küstengegenden überflutet.

 

Wir, die Bewohner der reichen Industrieländer sind verantwortlich für die vielen negativen Auswirkungen unserer masslosen Konsumgesellschaft.

Die Schere zwischen dem reichen Norden und dem armen Süden geht immer weiter auseinander. Nebst Korruption tragen die steigenden Ölpreise und die sinkenden Preise der Agrarprodukte gerade aus diesen ärmsten Ländern auf dem Weltmarkt noch zusätzlich zur Verarmung bei. Fairer Handel würde den Gewinn der Grosskonzerne mindern, aber Millionen Bauern ein Einkommen sichern.

In der Bibel können wir lesen, dass die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird. Dagegen können wir etwas tun.

 StopArmut 2015 ist die Kampagne der Schweizerischen Evangelischen Allianz zur Mobilisierung für die Armen in der Welt. Sie ist Teil der globalen Kampagne Micah Challenge,

Im Jahr 2000 haben 189 Staatschefs beschlossen, die Armut bis 2015 an Hand von acht konkreten Zielen wie Bekämpfung von Hunger und extremer Armut zu halbieren. Noch haben wir nicht Halbzeit, und schon werden Stimmen laut, die aufzeigen, dass dieses Ziel kaum erreicht werden kann.

Wir möchten an dieser Stelle euch ganz herzlich für die alle Gaben, die uns zur Weiterleitung überwiesen wurden, danken. Damit konnten wir wiederum vielen Jugendlichen während des verflossenen Schuljahres eine gute Ausbildung vermitteln und Gottes Wort mit auf den Weg geben.

Letzte Woche fanden die Abschlussprüfungen statt. Weil Karengera über einen grossen Saal verfügt, kamen 380 Schüler anderer Schulen zu unseren Studenten hinzu.

Während dieser 10 Tage wurde jeder Morgen mit einer Andacht begonnen. An den Abenden und vor allem am Wochenende traten unsere Schülerchöre auf und umrahmten die lebendigen Gottesdienste mit ihren ergreifenden Liedern. Die Reaktion der „fremden“ Schüler war überwältigend. „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“, sagte Jesus zu seinen Jüngern in Matthäus 25.40. 

Herzlichen Dank und liebe Grüsse 

Alfred und Lucie Tobler

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

   
 

 

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